Benutzername oder E-Mail:
Passwort:
Eingeloggt bleiben (Cookie)
Startseite Beschreibung Projekte Mentorenprogramm Bewerben Ansprechpartner
23.10.2017, Jens Twiehaus
Robert Pausch gewinnt den Reportagepreis für junge Journalisten

++ Matthias Bolsinger und Stefanie Helbig mit dem 2. und 3. Preis geehrt –
Preisverleihung in Berlin ++

Robert Pausch (26) gewinnt mit seinem politischen „Tagesspiegel“-Artikel „Arbeit am Malocher“ den Reportagepreis für junge Journalistinnen und Journalisten. Seine Reportage spielt in der Lokalpolitik der Stadt Essen und beschreibt beispielhaft den Aufstieg der AfD und das Entfremden von den etablierten politischen Parteien. Pausch begleitet den AfD-Politiker Guido Reil und seinen ehemaligen Genossen aus der SPD, Stephan Duda. Obwohl der im Mai veröffentlichte Text noch vor der Landtagswahl in NRW spielt, ist er seit dem Einzug der AfD in den Bundestag aktueller denn je. Pausch besucht derzeit die Henri-Nannen-Schule in Hamburg.

Die Reportagepreis-Jury lobt in ihrer Begründung den höchst relevanten Einblick Pauschs in die politischen Verwerfungen, die dieses Land derzeit bestimmen: „Sein Text beschreibt das Erstarken des Populismus und zugleich das ganze Dilemma der politischen Linken in Deutschland. Wo diese Reportage spielt, ist dabei fast egal: Sie zeigt die gesamtgesellschaftliche Polarisierung, heruntergebrochen auf starke Protagonisten.“

Mit dem zweiten Preis zeichnet die Jury Matthias Bolsinger (27) aus, Schüler der Deutschen Journalistenschule in München. Sein bislang unveröffentlichter Text „Mama?“ begleitet einfühlsam und intensiv eine Frau mit Behinderung, die ein Kind mit Behinderung zur Welt gebracht hat. „Der Text eröffnet dem Leser den Blick in eine Welt, die dem Blick der Öffentlichkeit völlig entzogen ist“, würdigt die Jury seine Arbeit. „Bolsinger zwingt den Leser zum Nachdenken, zugleich hält er sich selber mit Wertungen zurück. Seine Sprache ist kreativ, stellenweise erinnert seine Betrachtung an Poesie.“

Platz 3 geht an Stefanie Helbig (31), deren Text „Ein Wunschkind für Vladan und Peter“ ebenfalls zuvor nicht veröffentlicht wurde. Helbig begleitet ein schwules Paar und vor allem eine junge Leihmutter, die das Kind der beiden austragen soll. Für ihre Reportage reist Helbig mit der Leihmutter Pia nach Zypern. Die Jury lobt: „Mit ihrem persönlichen Zugang zu einer Leihmutter erschließt sie dem Leser eine sonst unsichtbare Welt, die zugleich sehr pikant ist, weil sich die Protagonisten ethisch und juristisch auf dünnem Eis bewegen. Ihre Reportage ist eine Geschichte mit Ecken und Kanten, die auf ein erzählerisch spektakuläres Finale hinausläuft.“ Helbig arbeitet als freie Mitarbeiterin einer TV-Produktionsfirma in Hamburg und Berlin.

Der Reportagepreis für junge Journalistinnen und Journalisten wird vom Netzwerk JungeJournalisten.de vergeben, in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung. Medienpartner in diesem Jahr ist DER SPIEGEL. Über die 90 eingereichten Texte diskutierte eine Jury: Autor Markus Feldenkirchen vom SPIEGEL, die verantwortliche Redakteurin Anne-Kathrin Gerstlauer von ZEIT Campus Online, Redaktionsleiter und Theodor-Wolff-Preisträger Benjamin Piel von der „Elbe-Jeetzel-Zeitung“, Annette Maennel von der Böll-Stiftung sowie Jens Twiehaus vom Netzwerk JungeJournalisten.de. Der 1. Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, Platz 2 mit 500 Euro und Platz 3 mit 250 Euro.

Das Netzwerk JungeJournalisten.de ist unabhängig und überparteilich und Teil der Bundesvereinigung Jugendmedienbildung e.V.

Kontakt:
Netzwerk JungeJournalisten.de – Jens Twiehaus
reportagepreis@jungejournalisten.de
Telefon 0176 / 22381949

Heinrich-Böll-Stiftung
Presse
https://www.boell.de/[...]

Fotos liegen vor:
stephan-roehl.de

 
09.10.2017, Jens Twiehaus
Reportagepreis – Einladung zur Preisverleihung

Im Rahmen unseres Bundestreffens in Berlin verleihen wir den Reportagepreis für junge Journalistinnen und Journalisten. Wir sind am 21. Oktober um 19.30 Uhr zu Gast in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Die Preisverleihung ist öffentlich, die Teilnahme kostenlos!

Kommt vorbei und empfehlt die Veranstaltung weiter! Euch erwarten: drei ausgezeichnete Reportagen, die drei Reporter(innen) auf der Bühne; außerdem die Juroren Anne-Kathrin Gerstlauer (ZEIT ONLINE), Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL), Benjamin Piel ("Elbe-Jeetzel-Zeitung").

Hier gibt es ein Facebook-Event: https://www.facebook.com/[...]
Für die Teilnahme reicht eine kurze Mail an reportagepreis@jungejournalisten.de.

 
01.09.2017, Nora Jakob
Nora Jakob
Neue Runde im Mentorenprogramm gestartet

Du suchst Unterstützung bei deinem Weg in den Journalismus? Du findest dich im Ausbildungsdschungel nicht zurecht? Wir können dir helfen - mit dem Mentorenprogramm von JungeJournalisten.de und der Jugendpresse Deutschland.

Wir vernetzen dich mit Kolleginnen und Kollegen, die den Einstieg in den professionellen Journalismus bereits geschafft haben. Sie können dir mit Rat und Tat zur Seite stehen, Praktika vermitteln, dich bei der Studienwahl beraten, Texte redigieren, kurzum: dich auf dem oft sehr steinigen Weg in den Job begleiten.

Bewirb dich bis zum 30. September um einen der begehrten Plätze.
Du solltest zwischen 17 und 25 Jahren alt sein und schon erste Erfahrungen im Journalismus gesammelt haben, zum Beispiel bei Schüler- oder Unimedien, deinem örtlichen Jugendmagazin, der Lokalzeitung, im Rundfunk, als Blogger.

Im Mittelpunkt des Programms steht der Erfahrungsaustausch zwischen den Mentorinnen und Mentoren und den Mentees. Die Mentorinnen und Mentoren blicken bereits auf einige Jahre journalistische Praxis zurück. Sie arbeiten als Redakteure, Volontäre oder freie Journalisten u.a. bei und für Medien wie Süddeutsche Zeitung, taz, Mittelbayerische Zeitung, dpa, WDR, SWR und Wirtschaftswoche.

In Tandems werden die Mentees von den Mentoren und Mentorinnen betreut, möglichst auch in regelmäßigen Gesprächen und persönlichen Treffen. Der Mentor oder die Mentorin begleitet den Nachwuchs in seiner beruflichen Entwicklung. Über die Einzelheiten der Betreuung entscheiden die Tandems individuell.
Wie bewirbst du dich um einen der Plätze?

Schicke bis zum 30. September eine Mail an Nora Jakob (nora@jungejournalisten.de)

Darin sollten – neben einem Lebenslauf und mindestens zwei Arbeitsproben – auch folgende Fragen in einem Motivationsschreiben (maximal eine DinA4-Seite) beantwortet werden:

1) Warum bewirbst du dich für das Mentorenprogramm?

2) Was erhoffst du dir von deinem möglichen Mentor?

3) Wo genau möchtest du später im Journalismus landen, bei welchem Medium möchtest du arbeiten und warum?

WICHTIG: Sende uns deine Bewerbungsunterlagen bitte als ein PDF zu!

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!