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31.07.2015, Jens Twiehaus
Unsere Ausschreibung: Reportagepreis für junge Journalisten

Facebook bietet Instant Articles, Snapchat ersetzt das Blog und Apple will mit seiner News-Anwendung unsere Lesegewohnheiten umkrempeln. Es gibt immer weniger Journalismus? Nein, es gibt immer mehr Plattformen, um journalistische Inhalte zu veröffentlichen und Geschichten zu erzählen. In diesem Durcheinander wollen wir euch finden: die jungen, netzaffinen Reporterinnen und Reporter mit Leidenschaft für tiefe Recherchen, aufmerksame Beobachtungen und engagierte, bestenfalls multimediale Berichterstattung. Bis zum 12. September ist es möglich, sich für den Reportagepreis für junge Journalistinnen und Journalisten zu bewerben.

Bedingungen: Wir suchen die beste Reportage junger Journalistinnen und Journalisten in deutscher Sprache. Die Definition von Reportage ist zwar umstritten. Texte, die sicher aus der Gattung fallen, können wir aber leider nicht berücksichtigen. Die Reportagen müssen ein politisch und/oder gesellschaftlich relevantes Thema behandeln.

Kriterien: Einsender(innen) dürfen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, bei unveröffentlichten Texten zum Zeitpunkt des Schreibens, nicht älter als 30 Jahre gewesen sein. Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften sowie deren Online-Angeboten, darunter fallen auch die regionalen und lokalen Seiten von überregionalen Medien. Die Veröffentlichung darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Eine onlinejournalistische Umsetzung der Geschichte wird von der Jury besonders gewürdigt.

Preise: Die/der Sieger(in) erhält 1.500 Euro Preisgeld. Alle drei Erstplatzierten erhalten eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung, die am 13. November 2015 in Berlin stattfinden wird. Die Gewinnertexte wird ZEIT ONLINE nach der Verleihung (ggf. überarbeitet) veröffentlichen.

Jury:
Lara Fritzsche, Redakteurin des „SZ-Magazins“ und Autorin
Maria Exner, Mitglied der Chefredaktion von ZEIT ONLINE
Prof. Dr. Stephan Weichert, Macromedia Hochschule / Hamburg Media School
Annette Maennel, Leiterin der Abteilung Kommunikation der Heinrich-Böll-Stiftung
Benjamin Piel, Vorjahressieger und Theodor-Wolff-Preisträger 2014
Jens Twiehaus, freier Medienjournalist, Netzwerk JungeJournalisten.de

Formalia: Die Texte dürfen nicht länger als 10.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein. Alle Texte müssen unformatiert in einem Dokument im Format .doc oder .odt über das Formular unter
http://bit.ly/[...] eingereicht werden.
Selbst produzierte Fotos, Video- und Audiodateien können ebenfalls hochgeladen werden.

www.JungeJournalisten.de ist ein unabhängiges Netzwerk, das 1999 gegründet wurde und mehrere hundert engagierte freie und feste Journalisten aus Print, Online, Rundfunk und Fernsehen miteinander vernetzt.

Ansprechpartner:
Jens Twiehaus - reportagepreis@jungejournalisten.de